HORST SOLF

SELEKTION IST VERLUST DER INDIVIDUALITÄT

008 RHA 2128

Verlust der Individualität

In diesen Arbeiten setzt sich Horst Solf mit dem Aspekt der Entmenschlichung auseinander, die durch gezieltes Nivellieren der Individualität entsteht. In Skizzen, Zeichnungen, Gemälden visualisiert er diesen Prozess der Selektion, bei dem als Endergebnis die Optimierung der Durchsetzung von Macht stehen soll.
Die Erzeugung von Gleichförmigkeit und Uniformität macht den Menschen zum Bestandteil einer entmenschlichten Maschinerie. Auch seine Bildsprache verändert sich selektiv von Zeichnung zu Grafik, sie wird strenger, formaler, enger und kälter. Visualisierte Selektion.
Die Arbeiten entstanden Mitte der 80er bis Anfang der 90er Jahre.

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